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Welterben

Ungarn hat sich 1985 dem internationalen Abkommen für Welterben angeschlossen und hat dies als Verordnung in die ungarische Rechtsordnung übernommen. Der Ausschuss für Welterben hat sich zwei Jahre später, 1987 für die Aufnahme der ersten zwei ungarischen Orte, Budapest und Hollókő auf die Liste der Weltkulturerben entschieden. Und seit 2002 ist Ungarn, dieses 93 Tausend Quadratkilometer kleine Land, bereits mit 8 Orten auf dieser Liste vertreten. Davon gelten sieben als kulturelles und einer als Naturerbe. Zwei Orte (die Karsthöhlen in Aggtelek und der Slowakei, bzw. die Kulturlandschaft Neusiedlersee) sind grenzübergreifend und gehören somit auch zu unseren Nachbarn – der Slowakei und Österreich.

• Das Donaupanorama in Budapest, das Burgviertel in Buda, die Andrássy Straße und ihre historische Umgebung (1987, Kulturerbe)

• Hollókő Urdorf und Landschaftsumgebung (1987, Kulturerbe)

• Die Karsthöhlen in Aggtelek und der Slowakei (1995, Naturerbe)

• Die tausendjährige Benediktiner Abtei in Pannonhalma und ihre Naturumgebung (1996, Kulturerbe)

• Hortobágyer Nationalpark - Puszta (1999, Kulturerbe - Kulturlandschaft)

• Die urchristlichen Grabkammern in Pécs (2000, Kulturerbe)

• Neusiedlersee Kulturlandschaft (2001, Kulturerbe - Kulturlandschaft)

• Das historische Weingebiet in Tokaj (2002, Kulturerbe - Kulturlandschaft)

• Busó-Gang in Mohács (2009, Geistigen Welterbe)